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DJ Kolchos - DJ Sowchos |
Archiv - Kultur | |
Montag, 12. Juni 2006 | |
![]() Lichtblicke gibt’s da eher wenige: Einer davon nennt sich Peter und stellt mit seinem aktuellen Album – Peter Licht: Lieder vom Ende des Kapitalismus (Motor Music) – gewissermaßen das Gegenmodell zu Josef Ackermann, dem wahldeutschen Vertreter der Heuschrecken-Marktwirtschaft, dar. Plumpe System- und Gesellschaftskritik wird aber dennoch nicht geliefert, die feine Klinge der dialektischen Weltbetrachtung sehr wohl. Denn eingängige Schunkelmelodien mit großartig doppelbödigem Textmaterial zu kombinieren ist für den Urheber des Eskapisten-Klassikers „Sonnendeck" offenbar eine leichte Übung. Fazit: Die Zukunft wird doch noch gut. Einen Vorgeschmack auf die finale Überwindung der Klassengesellschaft gibt’s am 23. September, wenn Peter Licht im Rahmen des steirischen herbst musizieren und aus seinem parallel erschienen Buch „Wir werden siegen" vorlesen wird.
![]() Das Warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, Kelly versammelt zwölf seiner Lieblingslieder aus den 60er- und 70ern: „Leaving on a Jet Plane", „My Love is a Flower" oder Randy Newmans „Snow" rühren zu Tränen des Glücks.
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