Das nachhaltige Magazin für Graz und die Steiermark
Energiebuchhaltung für geförderte Wohnbauten
Sonntag, 10. Februar 2008
Als erstes Bundesland in Österreich wurde mit 1. Jänner 2008 in der Steiermark im Rahmen der Wohnbauförderung eine „Energiebuchhaltung“ für alle geförderten Wohnbauten mit mehr als sechs Wohneinheiten eingeführt.

Betriebskosten senken. Die Energiebuchhaltung ist ein Instrument zur Überwachung des Energieverbrauches von Gebäuden. Es wird damit der gesamte Energieverbrauch eines Objektes erfasst, bewertet, überwacht, anschaulich dokumentiert und analysiert. Über eine Internetplattform wird für gemeinnützige Wohnbauträger und die Wohnbauförderungsabteilung die Möglichkeit geschaffen, den aktuellen Energieverbrauch der einzelnen Geschoßwohnbauten zu überwachen und untereinander zu vergleichen. Die Energiebuchhaltung hat das Ziel, die gesamten Betriebskosten zu senken. Mit Hilfe einer Sonderförderung der Wohnbauförderungsabteilung können die ursprünglich damit verbundenen  Betriebskosten von 12,- Euro je Zähler in einem Wohnhaus auf 5,- Euro je Zähler im Jahr gesenkt werden. Durch dieses „Überwachungsinstrument“ kann man rechtzeitig reagieren und gezielte Beratungsaktionen und Sanierungsmaßnahmen durchführen.

Klimaschutz. „Eine nachhaltige Klimaschutzpolitik bedarf raschen Handelns und konkreter Umsetzungsschritte. Die Wohnbauten bzw. die Haushalte sind große Energieverbraucher, daher sind auch dort klare Ansätze im Bereich der Energieeinsparung zu setzen. Jede Energiesparmaßnahme im Haushalt wirkt sich auf die CO2-Bilanz positiv aus. Was bisher für den Klimaschutz getan wurde, wird mit Hilfe der Energiebuchhaltung künftig noch besser messbar sein“, so Landesrat Johann Seitinger.

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