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Fotografie und Plastik - Von den Wirklichkeiten der Kunst |
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![]() Kuratorin Elisabeth Fiedler verweist auf die konzeptuelle Arbeitsweise Webers, die in ihren physischen Ergebnissen, ausgehend von Fotografie und Zeichnung, Video, Tonband und Architektur bzw. Eingriffen im öffentlichen Raum, einen Skulpturbegriff entwickelt, „der die Einlösbarkeit von formalen wie inhaltlichen Versprechungen reflektiert". Den Kulissen aus Science-Fiction-Filmen nachempfunden, zeigt ein architektonisches Segment an seiner Schauseite und in der Realität des Ausstellungsraumes seine dem Kulissenzweck genügende Materialität Karton. Die Rückseite allerdings – die unter der Annahme, das Objekt diente tatsächlich Filmzwecken, unsichtbar und funktionslos bliebe – besteht aus hochfestem Kohlefaserlaminat und kehrt damit Schein und sein um: Kulissenpappe erweist sich als in Wirklichkeit überstabilisiertes Objekt, das nur vorgibt, Teil einer Filmkulisse zu sein. Eine analytische De- respektive Neukonstruktion nimmt Weber an den Eingangssequenzen von Sergej Eisensteins 1927 in Stalins Auftrag fertiggestelltem Film um die Oktoberrevolution von 1917 vor.
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