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Nachhaltigkeit und Ökoland
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Fossil ist out, erneuerbar ist in – und das aus vielen Gründen: Die Preise für Öl und Erdgas steigen tendenziell, weil die Vorräte sich dem Ende zuneigen und weil für die Wirtschaft unerlässliche Rohstoffe Spekulanten anziehen wie der Honig die Fliegen. Zum Zweiten müssen die globalen CO2-Emissionen um 90% verringert werden, wenn die globalen Durchschnittstemperaturen nicht um mehr als 2 Grad steigen sollen – mit allen daraus resultierenden Folgen für Mensch, Flora und Fauna. Und zum Dritten ist es klug, Veränderungen, die ohnehin unabwendbar sind, zu antizipieren: Wer zuerst den neuen Weg einschlägt, erwirbt verwertbare Kompetenzen – zum Beispiel in Umwelttechnologie.
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Nachhaltigkeit und Ökoland
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Der Jurist und Soziologe Felix Ekardt lehrt und forscht an der Uni Rostock zu den Schwerpunkten Klimaschutzrecht, Theorie der Nachhaltigkeit und Theorie der Gerechtigkeit. Bei der Klimaschutztagung des Landes Steiermark, in deren Rahmen der steirische Klimaschutzplan vorgestellt wurde, hielt er einen Vortrag über Klimaschutz im globalen Kontext und präsentierte seinen Vorschlag für einen reformierten globalen Emissionszertifikatehandel, der direkt an der Quelle – beim Verkauf von fossiler Primärenergie sowie bei der Landnutzung – ansetzt. KORSO-Herausgeber Christian Stenner sprach mit Ekardt über Details dieses Vorschlages.
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Nachhaltigkeit und Ökoland
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Die Stadt Graz wurde Mitte Juni für eine knappe Woche zum internationalen Zentrum des wissenschaftlichen Diskurses rund um die Auswirkungen der globalen Erderwärmung und deren Eindämmung. Der fünftägige Kongress zum Thema Klimawandel und der damit notwendig einhergehenden sozial-ökologischen Transformation fand im Forum Stadtpark statt: Neben zahlreichen KlimaexpertInnen und PolitikwissenschafterInnen nahmen führende internationale UmweltschutzaktivistInnen wie Nnimmo Bassey, „Friends of the Earth“, und Tadzio Müller (Climate Justice Action) an der hochkarätigen Veranstaltung teil.
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Nachhaltigkeit und Ökoland
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Mit dem deutschen Umweltaktivisten Tadzio Müller sprach Josef Schiffer für KORSO während des Klimakongresses über die Wirksamkeit von Aktivismus und den unvermeidlichen Umbau der wirtschaftlichen Strukturen.
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Nachhaltigkeit und Ökoland
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Nnimmo Bassey war ursprünglich ein angesehener Architekt in seinem Heimatland Nigeria. Aufgrund der Massaker an BewohnerInnen des Nigerdeltas, die sich gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch den Ölmulti Shell gewandt hatten, wurde er zum Kämpfer für Menschenrechte und Umwelt. Er ist Leiter der nigerianischen NGO Environmental Rights Action und Vorsitzender des weltweit größten Umweltschutzverbandes „Friends of the Earth International“, dem Sektionen in 77 Ländern angehören, unter anderem „Global 2000“ in Österreich. Mit Bassey, der zudem einer der bekanntesten Protagonisten der globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit ist und beim Klimakongress des FORUM Stadtpark ein Referat hielt sowie an mehreren Diskussionsrunden teilnahm, sprach Christian Stenner.
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Nachhaltigkeit und Ökoland
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Die Steiermark soll laut Klimaschutzplan des Landes bis zum Jahr 2020 ihre CO2-Emissionen um 23% reduzieren. In Gleisdorf will man dieses Ziel noch übertreffen: Im Rahmen des Projektes „Klimaschutz Gleisdorf“ hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt, schon bis zum Jahr 2015 20% Energie und CO2-Emissionen zu sparen, 25% der benötigten Energie erneuerbar zu erzeugen und 100% CO2-neutralen Strom zu verwenden. (pr)
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