11 / 2001
  AK-Studie: Betriebe wollen Lehrlinge ausbilden

Auch solche Betriebe, die keine Lehrlinge ausbilden sind wegen des Facharbeitermangels von der Notwendigkeit einer Lehrstellen-Offensive – etwa in Form eines Lastenausgleichs für ausbildende Betriebe – zu 68 % überzeugt. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, die die steirische AK Anfang November präsentierte. Zusammen mit dem ÖGB will man nun einmal mehr an den Sozialpartner herantreten, um gemeinsam ein Modell zu erarbeiten, das aus der Lehrstellen-/Fachararbeitermangel-Sackgasse herausführen soll. ÖGB-Vorsitzender Walter Pöschl und AK-Präsident Walter Rotschädl sind sich einig: Alle bisherigen Bemühungen, die Lehrlingsausbildung durch direkte oder indirekte Geldgeschenke der öffentlichen Hand zu stärken, haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Auch die aktuellen AMS-Daten beweisen das: 936 vorgemerkten Lehrstellen standen Ende September 388 offene Stellen gegenüber. Dazu kommen jedoch noch 550 Jugendliche, die sich gerade in diversen Schulungsmaßnahmen befinden! 


 
NOVEMBER-AUSGABE
WITSCHAFT UND ARBEIT